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| Bericht des Pressewart über die Deutsche Meisterschaft Halle 2004 |
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| DM Halle am 05.-07.03.2004 in Hanau |
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Vom 05.-07.03.2004 wurden die diesjährigen Deutschen Hallenmeisterschaften der Bogenschützen in Hanau ausgetragen. Delmenhorster Bogenschützen waren in verschiedenen Wettbewerben erfolgreich. Am Freitag gingen die Blankbogenschützen und die Compoundschützen an den Start. Olaf Boldt (SC Bremervörde) lieferte bei den Compoundschützen einen hervorragenden Wettkampf ab. Er belegte nach den Qualifikationsrunden den 2. Rang mit sehr guten 581 Ringen und lies dabei einige Kaderschützen hinter sich. Im 1/8-Finale zeigte er eine couragierte Leistung auf sehr hohem Niveau. Im ¼-Finale musste er dann allerdings den Finalgesetzen Tribut zollen und eine Niederlage in Kauf nehmen. Dennoch ist ein 8 Rang bei 44 Teilnehmen aller Ehren wert.In der Schützenklasse Blankbogen lieferte Günter Brechmann trotz eines Leichtathletikunfalls im Vorfeld der DM einen sehr guten Wettkampf ab und übertraf erstmals die magische 500-Ringe-Grenze. 503 Ringe reichten in einem hervorragend besetzten Feld zu einem 11. Rang unter 21 Teilnehmern. Eine anerkennenswerte Leistung für einen Sportler, der sich mit Kontrahenten auseinandersetzen musste, die teilweise erheblich jünger waren. In der Blankbogendisziplin wird auf der DM Halle nur die Schützenklasse ausgeschrieben, so dass alle höheren Klassen dort mitgewertet werden. Spannend die Blankbogen Damenklasse. Hier gingen aus unserer Region Monika Jentges (SC Bremervörde), Jutta Schneider-Borns (Sagitto Delmenhorst) und Kirsten Hasenbank (Bogensport Delmenhorst) an den Start.Monika Jentges wurde ihrer Favoritenrolle trotz Handicap gerecht und gewann souverän den Titel. Lange musste sie sich aber mit Patricia Wißmann, der 2ten des Vorjahrs,ein enges Gefecht liefern, ehe sie ihre Konkurrentin aus Siegburg auf Distanz halten konnte. Mit 526 Ringen lieferte sie einmal mehr ein hervorragendes Ergebnis ab und unterstrich ihre derzeitige Dominanz in der Blankbogendisziplin. Dies Ergebnis hätte in der Schützenklasse noch für Platz 3 gereicht. Jutta Schneider-Borns startete schlecht in den Wettkampf. 2 Jahre Wettkampfpause mit dem Blankbogen und eingeschränktes Training machten sich bemerkbar. Zunehmend kam sie aber immer besser in den Wettbewerb, das alte Gefühl für den Bogen stellte sich wieder ein. Nachdem sie zu Beginn bereits bis zu 15 Ringen hinter der drittplatzierten Kirsten Hasenbank zurücklag, konnte sie bereits zur Halbzeit 1 Ring Vorsprung für sich verbuchen. Kontinuierlich hatte sie Passe um Passe Ringe wettgemacht.In den ersten 4 Passen (je Passe 3 Pfeile) nahm sie ihrer direkten Konkurrentin Kirsten Hasenbank 30 Ringe ab und baute ihren Vorsprung bis zum Ende des Wettkampfs auf 39 Ringe aus. Kirtsten Hasenbank steigerte sich gegen Ende wieder etwas und konnte den 4. Platz mit 1 Ring Vorsprung ins Ziel retten.Die Bronzemedaille bedeutet für Jutta Schneider zur Zeit einen großen Erfolg, die erreichte Ringzahl entspricht zwar noch nicht ihrem früheren Leistungsvermögen, zeigt aber nach 2 Jahren Blankbogenpause eine hervorragende Perspektive. Nachdem in den letzten Jahren bei den Blankbogendamen die Spitze enger zusammengerückt war ist nun wieder eine „Mehrklassengesellschaft“ zu registrieren, 39 und mehr Ringe Distanz sind Welten.Am Sonnabend startete Jutta Schneider-Borns mit dem Recurvebogen. Sie erreichte hier einen für ihre derzeitigen Trainingsmöglichkeiten guten 8. Rang. Geschossen wurden 2 mal 30 Pfeile in der Qualifikationsrunde und anschließend die Finalrunden der besten 16 Schützinnen nach dem KO-System.Jutta Schneider-Borns startete gut in den Wettbewerb und konnte sich schnell in der Spitze festsetzen. In dem hochrangig besetzten Feld ließ sie von Anfang an keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie mitmischen wollte. Nach einem hervorragenden 1. Durchgang mit 287 von 300 möglichen Ringen konnte sie auch den 2. Durchgang ohne große Schwächen gestalten. Es machten sich allerdings kleine Konditionsmängel, bedingt durch den Trainingsrückstand und den Wettkampf des Vortags, bemerkbar Am Ende belegte sie den 6. Rang nur 7 Ringe von Platz 1 entfernt und hatte sicher die Finalrunden erreicht. Hier traf sie im 1/8-Finale auf Heike Ettrich-Adami (Fürth), die sie souverän mit 170 : 158 Ringen besiegen konnte. Im ¼-Finale war dann allerdings gegen Wiebke Nulle Endstation.Die Medaillen errangen die 3 Erstplatzierten der Qualifikation, Anja Hitzler, Silvia Frank und Wiebke Nulle, die sich auch in den Finalrunden durchsetzten. Für Jutta Schneider-Borns fand mit ihren Platzierungen auf der DM die Hallensaison ein gutes Ende und es beginnen jetzt die Vorbereitungen für die Freiluftsaison. |
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