| Der Compoundbogen ist die jüngste Entwicklung unter den drei Bogenarten. Neben den Grundkomponenten verfügt er über die größte technische Zusatzausstattung |
| Dies beginnt bei den Wurfarmen , die über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verfügen. Hierdurch wird eine Auszugsgewichtsreduzierung erreicht. Der Schütze muss im vollen Auszug (gespannter Bogen) nicht das volle Gewicht von max. 60 lbs (1 lbs = 435 Gramm) sondern z.B. nur je nach Bogen 30-40 lbs halten. Durch das höhere mögliche Auszugsgewicht im Vergleich zum Blank- und Recurvebogen kann der Pfeil höher beschleunigt werden und dadurch präziser fliegen. |
| Eine weitere Besonderheit des Compoundbogens ist die Verwendung einer mechanischen Ablasshilfe (Release), d.h. die Sehne wird nicht mit den Fingern gehalten und deshalb beim Lösen (Loslassen der Sehne) nicht seitlich abgelenkt. Auch hierdurch erhöht sich die Präzision des Pfeilfluges. |
| Weitere Ausstattungsmerkmale sind: |
| - eine Pfeilauflage |
| - eine Pfeilanlage (Button) |
| - eine Auszugskontrolle (Klicker) |
| - ein Visier als Zielhilfe (Prismen, Linsen, Wasserwaage sind erlaubt) |
| - eine Tabelle mit Entfernungseinstellungen für das Visier. |
- die Sehne darf eine Lippen- oder Nasenmarkierung (Anlegepunkt) haben, zusätzlich kann sie mit einem Lochvisier (Peepsight) ausgestattet sein |
| - die Mittelwicklung darf im Blickfeld enden |
| - Stabilisatoren |
| - Schwingungsdämpfer |